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Von der Schule zum Beruf

Jugendliche mit Behinderung erhalten von den Kantonen und von der Invalidenversicherung Unterstützung, damit eine Integration in den 1. oder 2. Arbeitsmarkt möglich wird.

Im Ablauf zwischen Schule und Beruf gibt es zwei Schnittstellen. Die erste bezieht sich auf den Übergang von der Schule in die Ausbildung. Dieser Schritt zwischen der kantonal organisierten Schule und der auf Bundesebene organisierten Ausbildung verläuft heute weitgehend ohne grössere Probleme. Mit Überbrückungsjahren und Berufsvorbereitungsjahren bestehen Instrumente, die allfällige Lücken stopfen können. Die vielen von den beteiligten Akteuren gemachten Bemühungen haben erfreulicherweise Früchte getragen.

Weitaus schwieriger gestaltet sich die zweite Schnittstelle zwischen Ausbildung und Beruf. Ziel ist die höchstmögliche Integration in den 1. Arbeitsmarkt. Während die Integration in den 2. Arbeitsmarkt eher unproblematisch verläuft, ist die nachhaltige und erfolgreiche Integration in den 1. Arbeitsmarkt aber weiterhin schwierig. Die Jugendlichen kommen von einem häufig sonderpädagogisch begleiteten, mit Anpassung versehenen System in eine meist unbegleitete Arbeitssituation, wo ausschliesslich das Leistungsprinzip gilt. Leider führen deshalb viele Integrationsbemühungen nicht zum gewünschten Erfolg.

Der Gesetzgeber hat das bestehende Problem erkannt und bessert im Rahmen der Weiterentwicklung der IV nach. Zur Hoffnung Anlass gibt insbesondere die verstärkte Begleitung auch nach Absolvierung der Ausbildung. Es ist zu hoffen, dass diese verstärkte Unterstützung einen Teil zu einer besseren Integration beiträgt. Es bleibt aber noch viel zu tun, sowohl auf politischer Ebene wie auch in der konkreten Umsetzung.

Procap engagiert sich weiterhin im Rahmen der Rechtsberatung und für eine weitgehend gefahrlose Übergangssituation zwischen diesen Schnittstellen. Es lohnt sich, sich in diesen zeitlichen Übergängen auf jeden Fall die Fachhilfe beizuziehen. So bietet Procap insbesondere auch Checkberatungen zwischen dem 16. und 20. Altersjahr an.

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